ukrainische Kinder und Jugendliche und ihre Pflegegrossfamilien

Ukrainische Kinder in Pflege-Grossfamilien

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Der Kontext

In der Ukraine herrscht ein furchtbarer und sinnloser Krieg. Millionen Menschen sind bedroht. Familien und Kinder flüchten innerhalb und ausserhalb des Landes. Besonders die umliegenden, aber auch die übrigen europäischen Länder zeigen Solidarität und nehmen Flüchtlinge auf – darunter die Schweiz und ihre Zivilbevölkerung.

Die Schweiz hat erstmals den neuen Schutzstatus S zur vorübergehenden Aufnahme von Kriegsflüchtlingen in Kraft gesetzt. Der Status ist allerdings vorerst auf ein Jahr beschränkt und auf eine Rückkehr ausgerichtet.

Früherer Bezug zur Ukraine

Schon in früheren Jahren arbeitete Rolf Widmer – damals als Leiter des Internationalen Sozialdienstes Schweiz – in der Ukraine, um bei der personenzentrierten Unterbringung von Heimkindern beratend mitzuhelfen. Kinder ohne familiäre Bindungen sollten in Ersatzfamilien integriert werden, sechs bis acht Kinder pro Familie. Diese neue Betreuungsform wurde zwischenzeitlich durch lokale und internationale NGOs weitergeführt.

Wir sind sehr betroffen von der aktuellen Situation der Kinder, die ohne elterliche Unterstützung und nun auch ohne staatlichen Schutz mitten im Krieg leben müssen. Rund 100'000 Kinder lebten vor Kriegsbeginn in der Ukraine in staatlichen Einrichtungen der ausserfamiliären Erziehung. Dazu kommen jene, die durch den Krieg zu Halb- oder Vollwaisen wurden und Kinder und Jugendliche, die auf der Flucht von ihren Eltern getrennt wurden und nun als unbegleitete Minderjährige auf sich allein gestellt sind.