Begleitung und Pflichten

Ausbildung zur «Qualifizierten Erziehung und Begleitung von Pflegekindern»

tipiti und Espoir führt gemeinsam mit der Schule für Sozialbegleitung Schweiz eine Ausbildung zur qualifizierten Erziehung von Pflegekindern durch. Während rund 2½ Jahren werden 30 Ausbildungstage in Zürich angeboten. Diese Ausbildung erleben Pflegeeltern als sehr hilfreich.

In diesem Kurs lernst du Neues und Überraschendes über dich selbst. Dieser Kurs macht dich stärker und selbstbewusster. In diesem Kurs darfst du zu deinen Grenzen stehen und bekommst Ermutigung und konkrete Ideen und Lösungen für deinen Alltag. (Bernice, Pflegemutter, Ausbildungskurs 14).

tipiti bietet noch weitere Ausbildungsangebote für Pflegeeltern und Fachpersonen an. siehe: www.tipiti.ch/kursangebote/

 

Was wir von Pflegeeltern erwarten

  • Aufnahme von 1-2 Pflegekindern in ihre Familie
  • Individuelle Förderung des Pflegekindes / Jugendlichen in seiner persönlichen und schulischen Entwicklung (falls eine Sonderschulung nötig wird, wird vom SPD abgeklärt, wo die besten Schulungsmöglichkeiten für ein spezifisches Kind sind.)
  • Aktive Freizeit- und Feriengestaltung
  • Verbindliche Zusammenarbeit mit dem/der FachberaterIn
  • in Zusammenarbeit mit dem/der FachberaterIn Pflege des Kontaktes mit den Herkunftsfamilien,
  • Regelmässige, verbindliche Teilnahme an Kinderbesprechungen
  • Besuch der Ausbildung zur «Qualifizierten Erziehung von Pflegekindern»
  • Regelmässige Weiterbildung (intern durch tipiti und extern) und Supervision

 

Gesetzlicher und vertraglicher Rahmen

Die Pflegefamilie benötigt eine Bewilligung der Behörde, die in ihrem Kanton für die Bewilligung und Aufsicht von Pflegefamilien zuständig ist. Das Vorgehen richtet sich nach der eidgenössischen Pflegekinderverordnung (PAVO), beziehungsweise nach den kantonalen Verordnungen. Wir unterstützen die Pflegefamilie bei der Antragstellung.

Die Hauptmotivation der tipiti-Pflegeeltern für ihr Engagement ist die sinnvolle soziale Aufgabe und der damit verbundene persönliche Entwicklungsprozess - nicht die Verdienstmöglichkeiten. Wir entschädigen diese anspruchsvolle Aufgabe zwar fair, aber nicht so, dass sie existenzsichernd sein kann. Dies garantiert, dass wir den Gemeinden ein bezahlbares Angebot machen können.