Hans Erni-Preis 2017 für Rolf Widmer

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Gratulation aus Bundesbern

Bundesrätin Simonetta Sommaruga gratuliert Rolf Widmer in einem persönlichen Schreiben zum Hans Erni-Preis. Dass es gelinge, die Jugendlichen ins öffentliche Bildungssystem einzugliedern, sei «bedeutend». Weiter schreibt sie: «Die Investition in die Zukunft dieser Menschen lohnt sich – ob sie nun bei uns leben oder nicht. Was sie bei Ihnen gelernt haben, hilft ihnen auf der ganzen Welt.»

Der Hans Erni-Preis

Die Hans Erni-Stiftung verleiht den Hans Erni-Preis 2017 an Rolf Widmer. Mit dem Hans Erni-Preis werden fortschrittlich denkende und handelnde Personen ausgezeichnet, die für Gerechtigkeit und Frieden einstehen, sich für die Erhaltung einer gesunden Umwelt einsetzen und sich nachhaltig gesellschaftlicher Fragen annehmen. Der Preis wird zum dritten Mal vergeben, die Preissumme beträgt 50’000 Franken. Der Preisträger setzt die Summe für einen Ausbildungsfonds zugunsten junger Menschen aus verschiedenen Ländern ein.

Rolf Widmer (*1950 in Basel, wohnhaft in Carouge) ist Ökonom und Sozialpädagoge. Er leitet den Verein tipiti seit über vierzig Jahren und engagiert sich für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, auch im Internationalen Sozialdienst in Genf und anderen NGOs. Mit Vehemenz setzt er sich für das Recht von Kindern und Jugendlichen ein, unabhängig vom Status berufliche und soziale Perspektiven entwickeln zu können, die ihren individuellen Fähigkeiten entsprechen.

Sonderausstellung im Hans Erni Museum / Verkehrshaus Luzern

Die Sonderausstellung „Zwischen Appenzell und Ouagadougou“ im Hans Erni Museum zeigt Geschichten junger Menschen aus vielen Ländern in kurzen Videoclips und erzählt vom Engagement Rolf Widmers und seinen Projekten zwischen Appenzell und Osteuropa, Zürich und Westafrika. Es ist auch eine Ausstellung über grenzüberschreitende soziale Arbeit.
 
Dauer: Die Sonderausstellung dauert bis Sommer 2018.
Ort: Hans Erni Museum im Verkehrshaus der Schweiz, Lidostrasse 5, Luzern
Anfahrt: ab Bahnhof Luzern mit Bus 6, 8, 24 oder S-Bahn bis „Verkehrshaus“

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